5.3. Portraits

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MUSIKER-, BAND-, CHOR- UND ENSEMBLE-PORTRAITS

An dieser Stelle veröffentlichen wir Portraits von Dortmunder Musikern und Bands. Wenn Sie Interesse an einer Veröffentlichung haben, schicken Sie Informationen an unsere Redaktion: redaktion@musikmacher-dortmund.de.



20 Jahre Garagen-Rock in elegantem Schwarz, das macht 20 Jahre "The Roughtones"

Die ersten Garage-Rock-Bands gab es in den USA. Sie spielten klassischen amerikanischen Rock’n’Roll und Rhythm'n'Blues. Unter dem Einfluss der „British Invasion“ mit Musikrevolutionären wie den Rolling Stones oder den Kings kamen auch psychedelische Elemente in die Musik.

Die Dortmunder Band „The Roughtones“ hat den Stil dieser Zeit übernommen. Eigene Kompositionen wie auch Coverversionen werden mit trashigen und rockigen Gitarren, psychedelischen Keybords, pulsierendem Bass und treibendem Schlagzeug dreckig und aggressiv gespielt, dazu wird rotzig gesungen, aber auch mit melodiösen Elementen zu Gentlemen-Rock veredelt.

Die Band ist ihrem Stil immer treu geblieben. Weder die schwarzen Anzüge noch der Garage-Rock ist jemals in Frage gestellt worden. Sie selbst hält sich für unauflösbar, obwohl es in den 20 Jahren einige Bandmitgliederwechsel gegeben hat.

The Roughtones haben bis heute über 90 eigene Songs geschrieben, aber nur ein einziges Album veröffentlicht. Das wollen sie im Jahr 20 ihres Bestehens endlich ändern. Ein neues Album ist geplant – schmutzig, rotzig und zugleich elegant. Gentleman Garage-Rock dürfen die Fans von Kurt Martin, Tom Bargel (beide Gesang), Dr. Mad (Gitarre und Gesang), Mr. Andy (Bass und Gesang) sowie No Tom (Schlagzeug und Gesang) in den nächsten 20 Jahren erwarten.

Weitere Informationen unter www.roughtones.de

 



100 Prozent A-Capella, druckvolle Beatbox – Soundig People

Sounding People ist ein Kollektiv von Sängerinnen und Sängern aus Dortmund. Das Ensemble bewegt sich im Bereich moderner Stile von Pop über Soul bis Jazz. Mit frischen Stimmen, druckvoller Beatbox und Songs aus eigener Feder bahnt sich das Ensemble den Weg in die Herzen des Publikums. Die Sängerinnen und Sänger haben ganz unterschiedliche musikalische Hintergründe: vom sinfonischem Chor über Musicals bis hin zu Gesangssolisten. Als "klingende Menschen" verschmelzen ihre Stimmen zu einem von inspirierendem Groove geprägten Ganzen. Der Wunsch nach Neuem und Unentdecktem ist dabei die treibende künstlerische Kraft von Sounding People.

Künstlerischer Leiter, Arrangeur und verantwortlich für die realistisch klingenden Schlagzeug-Klänge ist der international renommierte Beatboxer Indra Tedjasukmana. Er tourte mit Bobby McFerrin, konzertierte mit dem MDR Sinfonieorchester und wurde mehrfach mit internationalen Preisen ausgezeichnet: unter anderem als bester Beatboxer beim Taiwan International Vocal Festival.
Als Arrangeur für A-cappella-Musik wurde seine Arbeit mit einer Goldenen Schallplatte in Finnland ausgezeichnet. Indra Tedjasukmana schreibt für Sounding People maßgeschneiderte Arrangements und kreiert für das Ensemble seine Beatbox-Sounds.

Ihr erstes Video gibt es auf www.sounding-people.de zu sehen, den Kontakt zu facebook unter www.facebook.com/soundingpeople

 



Rockig, poppig, punkig – Inside the Amber Room

Seit März 2010 spielen Dominik (Gitarre), Patrick (Bass), Christoph (Schlagzeug), Lars (Gitarre) und Sängerin Johanna als "Inside The Amber Room" auf kleinen Bühnen im ganzen Ruhrgebiet. In über 80 Konzerten haben die jungen Punk-Rocker seitdem nicht nur viele Erfahrungen gesammelt, sondern auch neue Bands kennengelernt und sich eine treue Fanbasis erobert.

2011 erreichte die Rock-Punk-Band aus Witten/Dortmund beim Emergenza Contest als einzige Band mit Sängerin unter 120 Starterbands das Ruhrpott-Finale und belegte dort den vierten Platz. 2012 erschien ihre erste EP "Between Swan And Arrrow", die sie selbst aufgenommen haben.
Im letzten Jahr überzeugten "Inside The Amber Room" beim Contest "Dortmund Calling 2014" die Jury, gewannen den Wettbewerb und eine CD-Produktion. Im September 2014 erschien dann "In Friendship We'll Drown A Little Slower".

Von den viele Träumen der Band geht einer garantiert am 2. Juli 2015 in Erfüllung. Da rocken sie bei Bochum Total, der Mutter aller Innenstadtfestivals, im Finale des "Campus Ruhrcomer Festivals" mit vier anderen Bands aus dem Pott die Bühne. Daumen drücken ist angesagt!

Unter www.itar.bandcamp.com gibt es die aktuelle EP zum kostenlosen Download, unter www.amberroom.de Infos zur Band.



Jugendchor N.Y.C singt Lieder mit "Kultcharakter"

Der evangelische Jugendchor  der Noah Gemeinde Dortmund N.Y.C - Noah's Youth CHOiReos (ehemals NOAhsHappySingers) bereitet sich auf die "Wir machen stark – Konzert-Tour 2013" vor.  Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahre sind mit Eifer dabei, Lieder aus den Bereichen Pop, Gospel, Pop-Rock einzustudieren. Dazu gehören sowohl Songs von "Silbermond", "Xavier Naidoo", "Sting", "Luxuslärm", "Michael Jackson" als auch aus dem Gospelbereich wie "Ain't Nobody", "God is moving" und "Shepherd of my soul" –  aktuelle Lieder mit Kultcharakter und Botschaft, Gospel-Songs mit Message und Rhythmus.

So heißt es nach einem Song der Gruppe Silbermond  … "Gib mir ein kleines bisschen Sicherheit, in einer Welt in der nichts sicher scheint" ... oder ..."nämlich, dass aus Gewalt nichts entstehen kann....und auch niemals entstehen wird!" ...Und alle, die unter einem "schlechten Stern" geboren sind, sollten niemals vergessen, wie zerbrechlich wir sind" ... nach einem Lied von Sting. "Deine Gewalt ist nur ein stummer Schrei nach Liebe ..." singen die Jugendlichen nach einem Songtext der Gruppe "Die Ärzte".
Mit ihrem Programm gewannen die Noah's Youth CHOiReos (damals noch unter dem Namen NOAhsHappySingers) 2011 den Projektförderpreis des Musikfestivals der Stadt Dortmund Klangvokal.  

Vor dem großen Auftritt sind jedoch Stimmbildung, Vocal-Coaching, Chorsingen und Solistentraining mit Chorleiterin Sylvia Langenberg angesagt. Und wenn Choreografin Katja Wagenknecht zu allen Liedern Choreografien mit den Jugendlichen einübt, fließt schonmal der Schweiß. Aber wie heißt es so schön nach einem Textauszug aus einem Song von Xavier Naidoo "Was wir alleine nicht schaffen, das schaffen wir dann zusammen..."

 



Der Chor, der nicht singt!

Dass ein Chor nicht singen muss – diesen Beweis tritt der Sprechchor des Theaters Dortmund an.

Begonnen hat alles bei der Abschlussfeier eines fantastischen Kulturhauptstadtjahres 2010. Am Dortmunder U schmetterte der Chor der Kreativen zum ersten Mal sein „Dortmund“ in den winterlichen Himmel. Das Publikum war begeistert und irritiert, der WDR zeichnete auf und machte das Projekt bekannt.

Nach dem erfolgreichen Auftritt war den Initiatoren des Schauspiels Dortmund schnell klar, dass der Chor keine Eintagsfliege bleiben soll. Und so wurde, in der Tradition des antiken Theaters stehend, aus dem Chor der Kreativen im Frühjahr 2011 der Sprechchor des Theaters. Sozusagen das 17. Ensemblemitglied. Unter der Leitung von Dramaturg Alexander Kerlin und Schauspieler Christoph Jöde traf sich der fast 90 Leute zählende Chor nun wöchentlich und übte. Trainierte immer wieder, wie man sich richtig bewegt und atmet, deutlich artikuliert, schreit und flüstert. 

Zur Abschlussgala der Theatersaison standen die 90 – inzwischen sehr geübten – Laien zum ersten Mal gemeinsam mit Texten von Peter Handke und Peter Fox auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Mit Peter Fox’s „Stadt der Affen“ gab’s sogar rhythmischen Sprechgesang. Der Chor steigerte sich in die Sätze, redete sich in Rage, wurde leise. Das Publikum war begeistert.

Mitten in der Weihnachtszeit traten sie zum ersten Mal draußen vor der Tür auf. Ein Experiment mit ungewissem Ausgang im vermeintlich „öffentlichen Raum“. Tatort: die neu eröffnete Thier-Galerie. Mit Flashmob und „Dortmund“-Text schaffen es die Stimmgewaltigen die Besucher zu interessieren, aufmerksam und nachdenklich zu machen. Denn wo ruft man besser „Geschäfte, Geschäfte, Geschäfte“ und „Stadt ohne Geld“ als in diesem Einkaufstempel. Das sah die Security der privaten Shoppingmall anders und so führten sie  Chorleiter Christoph Jöde samt Dirigentenstab unter lauten Protesten des Publikums ab. Der Chor war mit dieser Guerilla-Aktion im Gespräch.

An vier Theaterproduktionen beteiligte sich der Sprechchor in der Saison 2012. Es ging Schlag auf Schlag. Im Februar mimten einige Choreuten in „Antigone“ die Bürger Thebens. Im März sangen sie „Kingdom of doubt“ im  „Der Meister und Magarita“ und in „Lessings Gespenster“ geisterte der Chor in Tüll über die Bühne. Als unterstützendes Echo diente er in „Leonce und Lena“ im alten Schalthaus 101 auf PHOENIX. Der Sprechchor ist angekommen und inzwischen fester Bestandteil der Schauspielfamilie am Dortmunder Theater.

Zur Abschlussgala der Saison steht der Chor, der nicht singt, wieder gemeinsam mit den Schauspielern auf der Bühne und gibt Ausschnitte aus seinen Projekten fürs Dortmunder Publikum zum besten. 



Motown Sounds mit den Dotown Wonder Bros.

Die Plattenfirma Motown – eine Anspielung auf die Autostadt Detroit hatte in ihren besten Jahren Künstler wie the Supremes mit Diana Ross, Stevie Wonder, Temptations und the Marvelettes unter Vertrag. Die Jackson Five mit dem elfjährigen Michael Jackson wurden ihr erfolgreichster R & B-Act.  

Die vier Dortmunder Jazzprofis Wim Wollner (Saxofon), Holger Weber (Gitarre), Ingo Senst (Bass) und Benny Mokross (Percussion) folgen ihren Spuren und widmen sich den klassischen Motown Sounds der 60er und 70er Jahre.

Der Saxofonist Wim Wollner wurde in Athen geboren, lebt und arbeitet als Musiker in Dortmund. Er ist an zahlreichen Projekten, wie dem "Transorient Orchestra", den "Dotown Wonder Bros.", der "Brand New Band", dem "Dian Pratiwi - Wim Wollner - Quintett" oder an Produktionen des Dortmunder Schauspielhauses beteiligt. Auch Musik für Kinder liegt Tim Wollner sehr am Herzen. Er produzierte die CD-Reihe "Professor Jeck". Das "Tierlieder ABC" wurde mit dem "Leopold"-Preis des Deutschen Musikschulverbandes und dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Auch als Komponist von Hörspielmusiken macht sich Wim Wollner zunehmend einen Namen. Als Dozent für Saxofon, Ensembles und Jazz-Harmonielehre arbeitet er an der Glen Buschmann Jazzakademie in Dortmund.

Holger Weber studierte in den Niederlanden am Hilversums Conservatorium Jazz-Gitarre. Er lebt in Dortmund, spielt Gitarre bei den „Dotown Wonder Bros.“, „Two Jims and Zoot“, „Holger Weber 4 und arbeitet als Gitarrenlehrer.

Ingo Senst wurde in Braunschweig geboren, studierte ebenfalls am Hilversums Conservatorium und gehört zu den gefragtesten Sidemen der deutschen Jazzszene. Sein körperlich spürbares Bassspiel, die spartenübergreifende Stilsicherheit und seine swingenden Lines machten ihn bekannt. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Preise und tourte mit verschiedenen Bands durch Europa und die USA. Seit 1995 lebt er als freischaffender Bassist in Dortmund.

Schlagzeuger und Percussionist Benny Mokross studierte an der Folkwang-Hochschule Essen Jazz-Drumset. Für Jazz und Weltmusik aber auch für rockige Beats schlägt sein Musikerherz. Als gefragter Allround-Sideman führten ihn Tourneen durch Europa, nach Israel und Russland. Benny Mokross ist als Dozent an der Glen Buschmann Jazzakademie tätig und unterrichtet Drumset an der TU Dortmund.

Unter www.dotownwonderbros.de gibt es eine musikalische Kostprobe.



Zwanzig Jahre Ladies First – Zwanzig Jahre Emotion pur!

Mit der Formation "Just 16" hat alles vor 20 Jahren angefangen, später wurden daraus die Ladies First. Längst ist der Chor eine feste Größe in der Barbershop- und A-cappella-Szene in Dortmund.

Erfolge pflastern den Weg der Ladies. Mehrmals wurden sie Sieger des Deutschen Barbershop Musikfestivals, beim Landes-Chorwettbewerb NRW in der Kategorie "Jazz, Vocal, etc." belegten sie den ersten Platz. Sie wurden Sieger beim Sing und Swing-Festival des Sängerbundes NRW und tragen den Titel "Meisterchor im Chorverband NRW". Erfolgreich haben die Damen am Europäischen Barbershop-Wettbewerb teilgenommen. Eine Konzertreise führte sie in die USA nach Missouri und Colorado. Besonders stolz sind sie auf die Teilnahme an der Weltmeisterschaft der 30 weltbesten Barbershop-Frauenchöre in den USA – als erster deutscher Chor bei einer Weltmeisterschaft im Ursprungsland des Barbershop-Gesangs.

Eigentlich war der Barbershop-Gesang eine reine Männer-Domäne. Babershops, so wurden die amerikanischen Friseurläden genannt, waren Ende des 19. Jahrhunderts geselliger Treffpunkt, wo sich Männer das Warten auf den Haarschnitt mit improvisierten Gesängen vertrieben.

Vor rund 60 Jahren haben dann auch Frauen diese Männerdomäne erobert, 1985 gab es den ersten deutschen Barbershop-Frauenchor, zahlreiche weitere Chöre kamen dazu. Und nun feiern auch die Ladies First bereits ihr 20-Jähriges.

Satter Sound, energiegeladene Musik und anspruchsvolle Arrangements: Barbershop-Gesang ist A-cappella pur und begeistert die Zuhörer. Beim "Gruppenbild mit Mann" steht Dirigent Manfred Adams, einer der erfahrensten deutschen Barbershopper, mit auf der Bühne. Er hebt den Taktstock für 30 stimmgewaltige Damen, die bei Shows wie " Rocky Barbers Singin' Show", "Hände hoch: Country A Cappella!", "Barbershop pur" oder "American Christmas" abrocken. Egal ob gefühlvolle Balladen, Swing und Jazz, Pop und Groove – jedes Lied verwandeln die Ladies First mit ihrem Taktgeber am Pult in emotionsgeladenen Barbershop-Gesang.

Herzlichen Glückwunsch!

Wer die Ladies First live erleben will, kann sich auf der Seite www.ladies-first.info informieren.


 

Botschafter synogaler Musik

Der Chor Bat Kol David, übersetzt Echo Davids, wurde 1996 als Ensemble des Landesverbandes der jüdischen Gemeinden von Westfalen-Lippe gegründet. Sein Ziel ist die Pflege und Wiederbelebung traditioneller synogaler Musik. Die überwiegend aus der ehemaligen Sowjetunion zugewanderten Musiker des Chores, oft professionell musikalisch ausgebildet, verstehen sich auch als Mittler moderner jüdischer Musik. David Zapolski, Dirigent und Komponist von Bat Kol David, setzt neue Impulse für eine qualitativ hohe Klangkultur. Unterstützt wird er dabei durch die engagierte Pianistin Alla Mesionzhnik. Das breit gefächerte Repertoire des Chores umfasst Psalmenvertonungen, Teile der jüdischen Liturgie, jüdische Volksmusik, moderne jüdische Musik, Filmmusik und Opernchöre. 

Im Rahmen des Programms "Biennale Musik & Kultur der Synagoge" im Kulturhauptstadtjahr 2010 präsentierte der Chor einem begeistertem Publikum die Schönheit und den Reichtum sakraler jüdischer Musik.


 

"The Clazzic Singers" – ein neuer Chor in Dortmund

Schuld war seine Klavierlehrerin. Sie nahm den damals 14-jährigen Christian Dürich mit zur Chorleiterausbildung. Das Ergebnis: Mit 16 leitete er den ersten Chor. Jetzt mit 28 Jahren hat Christian Dürich seinen ersten eigenen Chor in Dortmund gegründet. "The Clazzic Singers" haben nicht nur Kirchenmusik, sondern auch Jazz und moderne Musik im Repertoire. Dass erste Konzert hat der Chor hinter sich, das Publikum war begeistert und machte Mut für die Zukunft. Das nächste Projekt hat den Schwerpunkt Jazz, Pop sowie moderne Klassik im Programm. "In the Mood", "Bohemian Rhapsody", "Cantique de Jean Racine" von Fauré und "The Beatitudes" von Pärt sind einige Beispiele. Im Sommer 2011 ist die Musik bei einem weiteren Konzert zu erleben. Bis dahin wird im Chor noch viel geprobt. Unterstützt werden die Proben durch eine Stimmbildnerin und Körpertherapeuten.

Für Christian Dürich ist seine Chorarbeit ein Ausgleich zum Medizinstudium an der Uni Witten/Herdecke. Zuvor hat er bereits sein Examen an der Robert-Schumann-Hochschule (Dirigieren und Chorleitung) abgelegt. Gute Voraussetzungen, um in der Musikstadt Dortmund auch auf Dauer Erfolg zu haben.

Der Chorleiter und seine 16 Chormitglieder freuen sich auch über neue Sänger. Wer Lust hat, beim klassisch besetzten Kammerchor (Sopran, Alt, Bass und Tenor) vierstimmig zu singen, ist herzlich willkommen. Den Kontakt können interessierte Sänger über die Web-Seite des Chores unter www.theclazzicsingers.de aufnehmen.


Das JugendJazzOrchester NRW

Seit 1975 besteht das JugendJazzOrchester (JJO NRW). Nordrhein-Westfalen war das erste Bundesland, das mit Unterstützung seines damaligen Ministerpräsidenten Johannes Rau ein Landesjugendjazzorchester einrichtete und förderte. Es wurde gegründet, um auch auf dem Gebiet des Jazz eine angemessene künstlerische Nachwuchsförderung zu betreiben. Das JJO NRW ist heute das führende Ensemble seiner Art und hat sich als Vermittler nordrhein-westfälischer Kultur- und Jugendarbeit im Ausland große Verdienste erworben. Bisherige Reisen führten unter anderem nach Weißrussland, in die ehemalige Sowjetunion, in die Türkei, nach Indien, China und Korea, nach Afrika, Nord-, Mittel- und Südamerika, in die Karibik, nach Australien und Neuseeland.
Vielen seiner Mitglieder diente es als Sprungbrett für den Beruf des Jazzmusikers. Bislang haben rund 500 Jugendliche im Orchester mitgewirkt; etwa ein Drittel von ihnen ist heute professionell musikalisch tätig.
Das Repertoire des JJO NRW wird sowohl durch die Jazztradition als auch durch zeitgenössische Strömungen bestimmt. Es umfasst vor allem Eigenkompositionen und Arrangements der Leiter, die auf die Besetzung und spielerischen Möglichkeiten der Band zugeschnitten sind. Acht Tonträgerproduktionen sind ein Beleg für vielfältige Aktivitäten und die stetige Präsenz auf der Jazzszene.

Bewerber können sich über den Landeswettbewerb 'Jugend jazzt' oder durch Auditions für das Orchester qualifizieren. Die Band kommt in der Regel dreimal im Jahr zu einwöchigen Arbeitsphasen zusammen, wobei neue Mitglieder aufgenommen und neue Arrangements erarbeitet werden. Das Leitungsteam wird bei diesen Probenwochen meist durch namhafte Jazzmusiker ergänzt, die früher oftmals selbst dem Orchester angehörten.
Das JugendJazzOrchester NRW ist ein Förderprojekt des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen und steht in der Trägerschaft des 'LandesMusikRats NRW'. Es wird vertreten und unterstützt durch den 'Verein zur Förderung junger Jazzmusiker in NRW e.V.'

 

MULTI COLORE – das Dortmunder Saxophonquartett

Das Dortmunder Saxophonquartett MULTI COLORE beeindruckt durch seine große stilistische Bandbreite, vom klassischen Repertoire bis hin zum Jazz. Transkriptionen aus Renaissance und Barock bis hin zur Popularmusik spiegeln sich im Programm, zeigen die vielfältigen Möglichkeiten des modernen Saxophons. Die Kombination von verschiedenen Musikrichtungen im Rahmen seiner Konzerte machen die Stärke von MULTI COLORE aus. Längst hat sich das Quartett einen Namen über die Grenzen des Ruhrgebiets hinaus gemacht. "Eines der vielseitigsten Kammermusikensembles Deutschlands", so die Ruhr Nachrichten. 

Komponisten widmen den vier Saxophonisten regelmäßig neue Werke. MULTI COLOR bestreitet Rahmenprogramme  bei Veranstaltungen und bestreiten Konzerte in ganz Deutschland sowie im europäischen Ausland. Bis nach China ist das Können der Vier bereits gedrungen. Die Mitglieder des Quartetts spielen in klassischen Orchestern, wirken bei Musical-Produktionen mit und treten in renommierten Formationen wie der WDR-Big Band auf. 

MULTI COLORE sind Thomas Haberkamp, der Gründer des Quartetts (Sopran- und Altsaxophon), Ilona Haberkamp (Altsaxophon), Peter Sagurna (Tenorsaxophon) sowie Ralf Kiwit (Baritonsaxophon).


Gilda Razani & Sub.Vision – World Music von charmanter Gelassenheit

Immer wieder überrascht die gebürtige Iranerin Gilda Razani mit ihrer Vielseitigkeit und Leichtigkeit, mit der sie dem Saxophon jazzige Klänge entlockt. Gilda Razani studierte Saxophon an der Musikhochschule Detmold und absolvierte erfolgreich ihr Studium mit dem Abschluss „künstlerische Reifeprüfung“. Auch nahm sie an einem Meisterkurs bei Sigurd Rascher in Berlin „Akademie der Künste“ teil und studierte Jazz bei Matthias Nadolny. Danach war sie gleichermaßen in der Klassik als auch im Jazz und World Bereich zuhause. So spielte sie im Landesjugendjazzorchester und führte mit und von Karl-Heinz Stockhausen das Werk „Sternenklang“ auf.

Gilda Razani begann zu komponieren und gründete ihre Band, „Die Gilda Razani Group“. Daraus entwickelte sich später die Band Gilda Razani & Sub.Vision, mit der sie inzwischen – gemeinsam mit Hans Wanning, ihrem Kompositionspartner – ihre zweite CD aufgenommen hat. "Remembrance" besticht durch samtweich schwebende Melodien von fast beiläufiger Gelassenheit, durch perlende Soli und druckvolle Grooves von hypnotischer Kraft. Diese beeindruckende Mischung, durchsetzt von elektronischen Klangsplittern, malt Klangbilder, die von entspannten Meditationen bis zu halsbrecherischen Dramaturgien reichen. Poetisch, phantasievoll und experimentierfreudig setzen sich Gilda Razani am Saxophon und Hans Wanning an den Keyboards leichten Herzens über Genre-Grenzen hinweg und gestalten anmutig-bewegende globale Soundtracks. Die aktuelle Bandbesetzung wird ergänzt durch Oliver Siegel (Akkordeon & Keyboards), Alex Morsea (Kontrabass, Tuba und Gesang), Martin Furmann (E-Bass) und Daniel Sanleandro (Schlagzeug). Mehr Infos gibt's unter www.gildarazani.de oder www.subvision.info!

Ein weiteres Bandprojekt von Gilda Razani ist "Hikary" – bei diesem "Cosmic barbecue" treffen Elektronik auf Akustik, Orient auf Asia, Venezuela auf die Alpen! Fünf versierte Musikerinnen aus fünf Herkunftsländern – alle Individualistinnen in ihrer Musik – gehen in dem Projekt einen gemeinsamen Weg. Hikary – das sind: Alexandra Garcia Gerhard am Schlagzeug, Bettina Hagemann am Bass, Natsuko Inada an den Tasten, Gilda Razani /Saxophon) und die Sängerin Patty Stucki.    Hörproben gibt's auf www.hikary.de.



Dortmunder Pianist tourte mit dem Amalfi Orchestra durch China

Zweimal waren Sie schon auf China-Tournee – die Musiker des Amalfi Orchestra um Bandleader Thomas Bauer. Der Stil des Orchesters – vorwiegend Walzer, Operettenmelodien, Ballettmusik, Film- und Tanzmusik der 20er und 30er Jahre – begeistert die Zuhörer in Asiens Konzertsälen.

Der Dortmunder Pianist Paul Tunyogi-Csapo war dabei und berichtet mit Begeisterung vom „Abenteuer China“: „Die Hektik, die Begeisterung der Chinesen für unsere Musik, die krassen Gegensätze von extremer Modernität und auf uns Europäer fremd wirkender Tradition – das sind Eindrücke, die ich nicht mehr vergessen werde.“ Aber auch die Skurrilitäten, die eine solche Tour mit sich bringt, geben immer wieder Anlass zum Anekdoten-Erzählen: Handies, die im Konzertsaal klingeln, Familien, die ihr Abendessen während der Aufführung verspeisen, die Erfahrung, dass ein Konzert spätestens nach zwei Stunden beendet sein muss – von wegen asiatische Geduld und Gelassenheit! Der Besuch eines Nachtclubs ist Paul Tunyogi-Csapo in besonders heiterer Erinnerung: „Zum Applaudieren wurden große Plastikhände ausgeteilt“.

Applaus, den gibt es aber auch in Europa für das Amalfi Orchestra: Wenn die Musiker nicht gerade in China touren, geben sie Konzerte in ganz Deutschland und Europa. So nahmen sie u.a. am Salonorchester-Festival in Bad Wildungen teil oder traten beim 3e Oldambster Muziekfestival Bellingwolde gemeinsam mit der Sopranistin Melanie Holiday auf. Das Amalfi Orchestra veranstaltet auch eigene Konzerte – in der Regel in kleineren Clubs – und kann für stilvolle Feste, Dinnerveranstaltungen oder gehobene Tanz- und Ballveranstaltungen gebucht werden.

Weitere Orchestermitglieder sind Hans-Wilhelm Thelen (Violoncello), Hans-Georg Kraft (Kontrabass), Markus Klein (Querflöte), Holger Busboom (Klarinette) und Rolf Hildebrand  (Schlagzeug, Percussion). Ausführliche Infos und Hörproben gibt’s unter www.amalfiorchestra.de.

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