
Fünf probenreiche Tage haben die Studierenden des Orchesterzentrum|NRW vor sich, um mit dem Dirigenten Julien Salemkour das anspruchsvolle Programm für das 7. Sinfoniekonzert am 31. Mai zu erarbeiten. Dann will das Sinfonieorchester Orchesterzentrum|NRW mit Maurice Ravels bekannter "Rhapsodie Espagnole" ebenso überzeugen wie mit der Uraufführung von "Fanfare en forme de palimpseste" aus der Feder von David Coleman. "Mir ist wichtig, bei diesem Projekt mit jungen Musikern zu erleben, wie ein neues Werk geboren wird", so Julien Salemkour. Das moderne Programm komplettieren Werke von Milij Alekseevic Balakirev sowie der beiden österreichischen Komponisten Antonio Salieri und Arnold Schönberg, die Salemkour aufgrund ihres Pioniergeistes vereint hat: " Alle Stücke des Sinfoniekonzerts sind auf der Suche nach neuen musikalischen Ausdrucksmitteln."
Das fast 80-köpfige Sinfonieorchester hat am heutigen Mittwoch mit den Proben im Kammermusiksaal des Orchesterzentrum|NRW begonnen. Den Klangkörper bilden die Nachwuchsmusiker aus dem Masterstudiengang "Orchesterspiel". Die Leitung des Sinfoniekonzerts, dem musikalischen Höhepunkt in jedem Semester, übernimmt jeweils ein Dirigent aus der deutschen oder europä-ischen Orchesterszene. Julien Salemkour, der an der Berliner Staatsoper arbeitet hat kürzlich sein Debüt an der Metropolitan Opera in New York gegeben.
Der schon angekündigte Trompeter Reinhold Friedrich, der den solistischen Part der Coleman-Uraufführung übernehmen sollte, musste seinen Auftritt aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig absagen. Seine Aufgabe übernimmt nun Jonathan Bucka, Akademist bei der Staatskapelle Berlin.
Für den Musikabend sind noch Karten unter 0231/ 22696-200 und www.konzerthaus-dortmund.de erhältlich.